Projekte | MathPlan

Unsere Projekte

Charité – Universitätsmedizin Berlin

  • Projektbeginn: 2017
  • Eine der größten Universitätskliniken Europas: 7.000 Studierende, etwa 100 Kliniken und 50 Institute
  • Hochkomplexer Modellstudiengang Medizin: ca. 1.750 Lehrveranstaltungen mit rund 32.000 zu planenden Einzelterminen pro Semester, durchgeführt von 81 Kliniken und 50 Instituten

Die Charité hat das Medizinstudium im Jahr 2010 mit der Einführung des Modellstudiengangs Medizin umgestaltet. In dem didaktisch innovativen Modellstudiengang finden Lehrveranstaltungen nicht mehr wie gewohnt wöchentlich statt, sondern in meist vierwöchigen Modulen, in welchen sämtliche Lehrveranstaltungen zu einem Themenkomplex gehalten werden – von den Vorlesungen bis hin zum Unterricht am Krankenbett. Dieses neuartige Curriculum bietet den Studierenden ein an neuen Lehr- und Lernkonzepten und den Bedürfnissen der ärztlichen Praxis orientiertes Studium. Es stellt die Stundenplaner jedoch vor eine komplexe Aufgabe, da jeder Termin einer Lehrveranstaltung nun einzeln geplant und mit den Bedürfnissen der Kliniken und Institute abgestimmt werden muss.

Um jene Einrichtungen und die Verwaltung zu entlasten, fiel 2017 die Entscheidung, ein adäquates Stundenplanungstool einzuführen. Seit Dezember des gleichen Jahres arbeitet die Charité dazu mit MathPlan zusammen. Nach einer ausführlichen Bedarfsanalyse folgt nun ein Projekt, bei dem die MathPlan-Lösung zur Lehrveranstaltungsplanung dahingehend angepasst wird, dass auch aperiodische Veranstaltungen automatisiert eingeplant werden können. Bis 2019 wird ein Tool zur Planung des Modellstudiengangs Humanmedizin und der anderen an der Charité angebotenen Studiengänge entwickelt und eingeführt werden. Damit wird es erstmals ein Planungstool geben, das periodische und aperiodische Stunden- und Raumplanung vereint.

Erfahren Sie mehr zum Modellstudiengang Medizin an der Charité auf deren Webseiten.

Technische Universität München: Moses

  • Projektbeginn: 2015
  • 38.500 Studierende, 9.800 Mitarbeiter
  • 1.100 Klausuren pro Semester

Im Februar 2015 entschied sich die TU München, zukünftig das Moses-System zur Klausurplanung einzusetzen. Nach einer fünfmonatigen Projektinitialisierungsphase war im Juli 2015 eine erste automatisch generierte Klausurplanung für mehr als 850 Klausuren erfolgreich erstellt. Eine Vielzahl an Abfolgebedingungen sowie die Integration von 180 Studierendengruppen waren nur zwei der Herausforderungen, die vom Projektteam erfolgreich bewältigt wurden.

Erfahren Sie mehr zu Moses an der Technischen Universität München auf deren Webseiten.

RWTH Aachen: carpe diem!

  • Projektbeginn: 2013
  • 43.000 Studierende, 9.200 Mitarbeiter
  • 2.000 Lehrveranstaltungen pro Semester
  • 1.200 Klausuren pro Semester

Die RWTH Aachen begann vor vier Jahren, sich auf den doppelten Abiturjahrgang vorzubereiten, der in Nordrhein-Westfalen zum Wintersemester 2013/14 an den Hochschulen ankam. Dabei setzte die Universität frühzeitig auf die mathematischen Optimierungsmethoden, die an der TU Berlin seit langem erfolgreich zur universitären Stunden- und Raumplanung eingesetzt werden. Im Rahmen des Kooperationsprojekts „carpe diem!“ wurden damit erstmals die Stundenpläne für das Wintersemester 2013/14 berechnet. Dabei wurden vielfältige RWTH-spezifische Anforderungen umgesetzt, um auch für die Rekordzahl von über 7.000 Erstsemester-Studierenden eine exzellente Lehre zu ermöglichen.

Nach dem durchschlagenden Erfolg des Projekts „carpe diem!“ hat sich die RWTH Aachen für eine Ausweitung der Zusammenarbeit entschieden. So wird ab dem Sommersemester 2017 auch die Klausurplanung an der RWTH Aachen mit Hilfe von MathPlan-Lösungen erfolgen.

Erfahren Sie mehr zum Projekt „carpe diem!“ auf den Webseiten der RWTH Aachen.

Technische Universität Berlin: Moses

  • Projektbeginn: 2003
  • 33.000 Studierende, 8.000 Mitarbeiter
  • 2.000 Lehrveranstaltungen pro Semester
  • 400 Klausuren pro Semester
  • 1.100 Tutorien mit 25.000 Tutorienplätzen pro Semester

Unsere Lösungen zur Tutorienplanung und Klausurplanung wurden ursprünglich unter dem Namen Moses an der TU Berlin entwickelt. Bereits seit 2003 wird die Software bei der Tutorieneinteilung und seit 2010 bei der Klausurterminplanung an der TU Berlin eingesetzt. 2013 kam eine Lösung zur allgemeinen Lehrveranstaltungsplanung hinzu, die in Kooperation mit der RWTH-Aachen entwickelt wurde. Motiviert durch den großen Erfolg wurde die MathPlan GmbH von den Entwicklern von Moses ausgegründet, um auch andere Hochschulen mit der langjährig erprobten Optimierungssoftware bei ihrer Stunden- und Raumplanung unterstützen zu können.

Erfahren Sie mehr zum Moses-Projekt auf den Webseiten der Technischen Universität Berlin.